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Auf dem Internationalen Weltmarkt gibt es eine schier unüberschaubare Anzahl von Android-Tablets in jeder Preisklasse. In Deutschland macht sich nun mehr und mehr ein neues Mittelklasse-Tablet breit: Das "Cat Nova" von der ebenfalls deutschen Firma Eins SE. Vermarket wird es bei Weltbild und Hugendubel, die das Gerät als besseren E-Reader propagieren. Der Absatz war bis jetzt unerwartet groß und schoss entgegen Herstellererwartungen über die 80.000-er Marke hinaus. Aber es gibt einen Wermutstropfen: Die meisten Benutzer-Testberichte und Technik-Tests zerreißen das Tablet sprichwörtlich in der Luft. Auch ich war aufgrund der negativen Testberichte zunächst abgeneigt, habe den Kaufentschluss aufgrund des niedrigen Preises aber trotzdem getroffen.
Hier zuerst einmal die rohen Daten:
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Prozessor |
1,2 GHz Prozessor |
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Kameras |
2, Front-und Rückkamera |
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Display |
8 Zoll, Kapazitiv |
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Akku |
Lithium-Ionen, 8 Stunden Laufzeit |
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Betriebssystem |
Android 2.3.3. |
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Lautsprecher |
ja, integriert |
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USB |
ja |
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HDMI |
ja, (mini) |
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Arbeitsspeicher |
512 MB |
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GPS |
ja |
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Vibration - Feedback |
ja |
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DAS UNBOXING
Nach dem Kauf extrem gespannt öffnete ich die solide Packung, aus der mir das Tablet entgegenprangte, verpackt in einer antistatischen Tüte, verziert mit den Worten: "DIE ZUKUNFT LIEGT VOR DIR...". Die Aussage zumindest ist wohl so gut wie nie falsch...
Dann ging es erst mal 12 Stunden an die Steckdose, denn das Tablet war (zumindest bei mir) im Ausgangszustand entladen. (Man sollte nicht den Fehler machen, es vorher ungeladen zu benutzen, denn sonst wird die Akkuanzeige des Gerätes in der vor einem liegenden Zukunft enorm verrückt spielen!)
Im Praxiseinsatz dann konnte ich mich für mein Geld nicht beklagen. Besonders bemerkenswert sind in einem Tablet dieser Preisklasse GPS und Vibrations - Feedback. Das Tablet läuft flüssig und das kapazitive Display bringt alles versprochene. Anzumerken ist, dass das Display natürlich nicht mit Ipad und Xoom zu vergleichen ist. Die Navigationstasten an der Seite reagieren leider nur sehr punktuell - hier muss man genau mit dem Finger das Icon treffen, sonst tut sich nichts. WLAN und GPS-Verbindung laufen stabil. Auch bei den beliebtesten 2D Spielen lässt das Tablet nicht nach - Angry Birds und Co. laufen flüssig. 3D-Ballerspiele kann man allerdings wahrscheinlich sowieso aufgrund des Formates schon vergessen. Der Zugriff auf den offiziellen Android-Market macht es einem leicht, an Apps zu kommen. Der Hersteller lässt übrigens sogar auf ein Update auf Android 4.0 hoffen. Falls es das nicht geben sollte, ist das Tablet trotzdem von der Leistung aus gesehen in der Lage, mit Version 4.0 betrieben zu werden. Das heißt, ein Benutzer könnte möglicherweise selbst upgraden.
Alles in Allem ist das Gerät im Verhältnis zum Preis überproportional ausgestattet. Die meisten User setzen allerdings oft die Messlatte am I-Pad oder Motorola Xoom an und müssen dementsprechend enttäuscht sein. Ein Konkurrenzgerät bekommt man für weniger als ein Viertel des Preises nirgends. Mindestens 50% der Probleme, die die meisten Benutzer mit dem Gerät haben, liegen an der Android-Software-Konfiguration bzw. fehlerhaften Updates. Nicht abzustreiten ist allerdings, dass es womöglicherweise bei früheren Serien eine Hardwarefehler-Streuung gab.
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